Gobi und ich

Im Sommer 2012 kam Gobi angeritten zu mir.
Als ich ihn nach 10 Stunden Fahrt aus dem Hänger lud, war er sehr steif. Anfänglich dachte ich , das wäre der lange Transport, aber er konnte 3 Jahre lang seinen Hals in beide Richtungen nicht biegen um sich umzusehen.
Wenn ich ihn umdrehen wollte um ein Tor zu schliessen, mußten wir ein großes Viereck laufen....
Was für ein Frust für uns beide. Er war so übellaunig, genau wie ich - ich wollte doch ein Reitpferd ausbilden...
Gobi hat viel gebissen und getreten, weil er sich unwohl fühlte - das war schwer für mich ihm zu begegnen und diese Impulse nicht zu unterdrücken über die Jahre. Er hat so gut wie nie abgekaut oder geschnaubt.

Dank viel Boden- und Körperarbeit ( danke an Peggy und Linda ) und jahrelanger Geduld mit regelmäßigen Osteopathieterminen ( danke an Heike Zien ) sind wir jetzt - begleitet von Rückschlägen - auf einem guten Weg. Gobi zeigt sehr deutlich, wenn etwas in seinem Körper nicht stimmt.

Anfänglich hatte er nach jedem Ritt Ödeme neben der Wirbelsäule - eines Tages waren sie weg - er hatte sich im Rippenkorb angehoben. Aber das hat 4 Jahre gedauert, in denen ich soo viel gefragt und geforscht habe.

und Gobi ist das Pferd, das in meinen jetzigen Lebensabschnitt gehört. (siehe auch unter link)

Aktuelle Veranstaltungen

Peggy Cummings demonstriert connected riding in Quakenbrück am 23. September 2018.

Kontakt

Anja Görtzen
Buschöhrchen 19
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